Qualitätshandbuch

9. Fachliches Profil

Der Entwicklungs- und persönlichkeitspsychologische Ansatz in der elementaren Bildung von Kindern bis zur Einschulung ist die Selbstbestimmungstheorie. Sie formuliert die grundlegenden Bedürfnisse des Menschen nach

  • sozialer Eingebundenheit
  • Autonomieerleben
  • Kompetenzerleben

Um diese Grundbedürfnisse zu befriedigen sind grundlegende Fertigkeiten und Persönlichkeitscharakteristika nötig, die das Kind befähigen, mit anderen Kindern und Erwachsenen zu interagieren und sich mit den Gegebenheiten in seiner dinglichen Umwelt auseinanderzusetzen. Diese Basiskompetenzen müssen gefestigt und ausgebaut werden.

Wir nutzen die drei Jahre Kindergartenzeit, um die Kinder in lebenspraktischen Fähigkeiten zu stärken und sie besonders im letzten Kindergartenjahr intensiv auf die Schule vorzubereiten.

Das Prinzip der inneren Differenzierung des pädagogischen Angebots ermöglicht es, auf individuelle Unterschiede einzugehen und jedes einzelne Kind bestmöglich zu fördern. Wichtig hierbei ist, die Stärken der Kinder zu stärken und ihre Schwächen zu schwächen.

Nach dem Prinzip der Entwicklungsangemessenheit sind Bildungsangebote so zu gestalten, dass sie der sozialen, kognitiven, emotionalen und körperlichen Entwicklung des Kindes entsprechen.